Customer-Supplier
Der Supplier berücksichtigt abgestimmte Anforderungen des Customer; Einfluss, Priorität und Lieferweg werden vereinbart.
- CustomerBringt Anforderungen an den Upstream ein.
- SupplierStimmt Priorität und Lieferweg mit dem Customer ab.
- AbstimmungMacht Abhängigkeit und Änderungsweg verbindlich.
Einordnung
Warum das wichtig ist
Abhängigkeiten zwischen Kontexten kooperativ steuern und Einflussmöglichkeiten des Customer festlegen.
Beziehung zwischen Bounded Contexts im strategischen Domain-Driven Design.
Customer-Supplier-Abstimmung
Der Shop bleibt ein modularer Monolith mit sieben Modulen und gemeinsamer Auslieferung; diese Beziehung beschreibt Modellverantwortung.
So liest du das Bild
- Customer Downstream
- Supplier Upstream
- Abstimmung Planung
| Aspekt | Customer | Supplier |
|---|---|---|
| Rolle | Nutzt Upstream-Fähigkeit | Stellt Fähigkeit bereit |
| Änderung | Anforderung priorisieren | Lieferung einplanen |
Nutzen & Grenzen
Hilft, wenn
- Ein Kontext ist von einem anderen abhängig und kann dessen Entwicklung durch abgestimmte Anforderungen beeinflussen.
- Beide Verantwortlichen können Prioritäten und Änderungen regelmäßig besprechen.
Grenzen
- Einfluss des Customer ist ein Verhandlungsspielraum und keine Liefergarantie.
- Wenn Prioritäten dauerhaft auseinanderliegen, braucht der Customer eine andere Integrationsstrategie.
In der Praxis
- Bestimme Upstream und Downstream anhand tatsächlicher Daten- oder Fähigkeitsabhängigkeiten. Halte fest, welche Abhängigkeit den Customer berechtigt, Anforderungen einzubringen und mit dem Supplier zu priorisieren.
- Formuliere die Anforderungen des Customer als konkrete Änderungen am Vertrag oder Lieferverhalten. Beide Seiten priorisieren die Arbeit gemeinsam anhand von Geschäftswert, Aufwand und Auswirkungen auf weitere Konsumenten.
- Vereinbare Verantwortliche, Rückmeldung, Kompatibilitätsprüfung und Eskalationsweg. Prüfe nach Änderungen, ob der Customer weiterhin Einfluss auf benötigte Fähigkeiten hat und der Vertrag verlässlich bleibt.
Ausführliche Erklärung lesen
Customer-Supplier beschreibt eine kooperative Beziehung mit erkennbarem Upstream und Downstream. Der Customer formuliert Anforderungen, die der Supplier bei seiner Planung berücksichtigen kann. Die Beziehung funktioniert, wenn Verantwortliche regelmäßig priorisieren und Auswirkungen auf beide Modelle besprechen. Gemeinsame Planung ersetzt keine klaren Verträge: jeder Kontext behält seine fachliche Verantwortung.
Der Customer kann Anforderungen an seinen Upstream einbringen. Eine Context Map macht die Beziehung sichtbar; ein Bounded Context behält sein eigenes Modell.
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Wer priorisiert eine Anforderung an den Upstream?
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Customer und Supplier stimmen sie gemeinsam ab.
AnwendenAuf eine neue Lage übertragen
Wie hält Bestellung eine Produktänderung kompatibel?
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Teams vereinbaren Referenz, Übergangszeit und Kompatibilitätsprüfung.
BewertenEine Alternative abwägen
Wann passt das Muster bei dauerhaft gegensätzlichen Prioritäten?
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Dann fehlt wirksame Kooperation; der Customer sollte eine alternative Beziehung erwägen.
Vertiefen
Diese Bausteine führen die Gedanken dieser Seite weiter.
Quellen
- Eric Evans · DDD Reference (öffnet in neuem Tab)Primärreferenz zu Context Mapping und Beziehungsmustern.
- Vaughn Vernon · Implementing Domain-Driven Design (öffnet in neuem Tab)Praxisbuch zu Kontextgrenzen und Teambeziehungen.
- Domain-Driven Design Reference · Strategic Design (öffnet in neuem Tab)Begriffsreferenz für strategisches DDD.